Arbeitsblatt – "Wenn der ANP übernommen hat - Kontakt zu EPF (fragil) und EPC (kontrollierend) verstehen und wieder aufbauen"

1. Aktueller Zustand erfassen (Ist-Analyse)
Wie erlebe ich mich gerade?
(Mehrere Antworten möglich)
☐ funktional, ich erledige Dinge
☐ ruhig, aber innerlich leer
☐ angespannt ohne klaren Grund
☐ emotional „abgeschnitten“
☐ klar im Kopf, aber ohne Körpergefühl
☐ innerlich streng oder unter Druck
☐ wechselhaft / schwer einzuordnen
→ Beschreibe deinen aktuellen Zustand in 2–3 Sätzen:
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2. ANP erkennen (Alltagsmodus)
Typische Gedanken im ANP-Modus:
☐ „Ich muss einfach weitermachen“
☐ „Das passt schon so“
☐ „Ich funktioniere“
☐ „Gefühle sind gerade nicht wichtig“
Typische Körperwahrnehmung:
☐ neutral
☐ wenig spürbar
☐ leicht angespannt, aber kontrolliert
Eigene Beobachtung:
→ Woran merkst du konkret, dass dein ANP aktiv ist?
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3. EPC erkennen (kontrollierende Anteile)
Achtung: Diese wirken oft „vernünftig“, sind aber kontrollierend.
Typische Sätze:
☐ „Reiß dich zusammen“
☐ „Das ist doch nicht so schlimm“
☐ „Stell dich nicht an“
☐ „Du musst funktionieren“
☐ „Jetzt nicht“

Wirkung auf dich:
☐ Druck
☐ Enge
☐ innere Härte
☐ Verbot von Gefühlen

Unterscheidung zu ANP:
→ Fühlt sich der Gedanke neutral oder druckvoll an?
☐ neutral → eher ANP
☐ druckvoll / streng → eher EPC
Eigene Beispiele für EPC-Stimmen:
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4. EPF erkennen (fragile Anteile)
Diese sind oft leise und indirekt.
Mögliche Signale:
☐ plötzliche Traurigkeit
☐ Angst ohne klaren Anlass
☐ inneres „Nein“
☐ Bedürfnis nach Rückzug
☐ körperliche Reaktion (Druck, Enge, Zittern)
☐ kindliche Gedanken oder Impulse
Wichtig: EPF zeigen sich selten klar – eher fragmentiert.
Eigene Beobachtung: Welche kleinen, unscheinbaren Signale könnten von EPF kommen?
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5. Typisches Zusammenspiel erkennen
Wie läuft es bei dir meistens ab?
☐ EPF meldet sich → EPC blockiert → ANP macht weiter
☐ ANP läuft dauerhaft → EPF kommt nur später (z. B. abends)
☐ EPC ist fast immer aktiv
☐ Wechsel zwischen Überflutung (EPF) und Kontrolle (EPC)
Eigene Beschreibung eines typischen Ablaufs:
(z. B. Situation → Reaktion → innerer Ablauf)
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6. Mikro-Signale wahrnehmen (Training)
Heute beobachtet:
Gab es eines dieser Signale?
☐ kurzer Widerstand
☐ Körperreaktion
☐ spontaner Gedanke
☐  inneres Bild
☐ Impuls, etwas nicht zu tun
Was genau ist passiert?
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Wie habe ich reagiert?
☐ ignoriert
☐ sofort übergangen
☐ kurz wahrgenommen
☐ bewusst Raum gegeben

7. Reaktion verändern (kleine Interventionen)
Statt automatischem Ablauf:
Wenn EPF-Signal → dann:
☐ kurz innehalten (1–5 Minuten)
☐ nichts bewerten
☐ keine sofortige Handlung
Was ich konkret ausprobiert habe:
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Was sich verändert hat (auch minimal):
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8. Körper als Zugang nutzen
Heute bewusst gemacht:
☐ ruhiges Sitzen ohne Ablenkung
☐ Körperempfindung wahrgenommen
☐ langsame Bewegung
☐ Hände / Temperatur gespürt
Was war wahrnehmbar?
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9. EPC regulieren (ohne Kampf)
Wenn ein kontrollierender Gedanke kommt:
Beispiel: „Reiß dich zusammen“

Neue Reaktion:
☐ „Ich nehme das wahr“
☐ „Das ist ein Anteil, kein Fakt“
☐ nicht dagegen kämpfen

Eigene Beispiele:
EPC-Satz: .........................................................
Neue Einordnung: ................................................

10. Innere Einladung (Kontakt ermöglichen)
Formulierung (optional innerlich):
☐ „Es darf da sein, muss aber nicht“
☐ „Ich höre zu, wenn etwas kommt“

Wichtig: Keine Erwartung. Kein Druck.
Erfahrung damit:
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11. Realistische Einschätzung
Was hat sich minimal verändert?
☐ mehr Körperwahrnehmung
☐ einzelne Impulse erkennbar
☐ weniger automatische Kontrolle
☐ erste Differenzierung (ANP / EPC / EPF)
Was ist gleich geblieben?
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12. Abschluss – Einordnung statt Bewertung
Ankreuzen, was gerade zutrifft:
☐ Mein System schützt mich gerade durch Funktion
☐ Kontakt ist reduziert, aber nicht weg
☐ Kleine Signale sind bereits Kontakt
☐ Ich muss nichts erzwingen

Kurzform:
  • ANP → funktioniert
  • EPC → kontrolliert
  • EPF → fühlt
Ziel ist nicht, eines davon loszuwerden.

Ziel ist:
☐ Zusammenarbeit
☐ Wahrnehmung
☐ schrittweise Verbindung


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