Arbeitsblatt: "Innere Kommunikation bei Dissoziativer Identitätsstörung"
Ziel: Dieses Arbeitsblatt unterstützt dich dabei, innere Kommunikation strukturiert, sicher und schrittweise aufzubauen oder zu stabilisieren.
Wichtig: Arbeite in deinem Tempo. Bei starker Überforderung bitte therapeutische Unterstützung hinzuziehen.
1. Standortbestimmung – Wo stehen wir gerade?
1.1 Aktuelle Situation (bitte ankreuzen oder ergänzen)
☐ Häufige Zeitverluste
☐ Innere Stimmen / dialogische Gedanken
☐ Starke innere Konflikte
☐ Amnesiebarrieren zwischen Anteilen
☐ Gefühl von Chaos im Alltag
☐ Einzelne Anteile kommunizieren bereits
☐ Ko-Bewusstsein teilweise vorhanden
☐ Therapie vorhanden
☐ Keine Therapie
1.2 Wie stark ist unsere innere Kommunikation aktuell?
(0 = gar nicht, 10 = sehr gut)
Skala: 0 — 1 — 2 — 3 — 4 — 5 — 6 — 7 — 8 — 9 — 10
Aktueller Wert: _______
2. Beobachtungsprotokoll (Phase 1: Bewusstheit)
Zeitraum: 2–4 Wochen
Datum
Reflexion nach 2–4 Wochen:
Gibt es wiederkehrende Muster?
Bestimmte Tageszeiten?
Bestimmte Personen oder Stressoren?
Tauchen bestimmte Anteile regelmäßig in bestimmten Situationen auf?
Notizen:
.................................................................................
3. Anteilsübersicht (Phase 2: Identifikation)
Für jeden bekannten oder vermuteten Anteil eine Seite ausfüllen.
Name oder Bezeichnung: ___________________________
Gefühltes Alter: _________________________________
Geschlecht (falls relevant): ______________________
Hauptemotionen: _________________________________
Typische Auslöser: _______________________________
Stärken dieses Anteils: __________________________
Ängste dieses Anteils: ___________________________
Aufgabe im System: ______________________________
Hinweis: Dieses Arbeitsblatt ersetzt keine Therapie, kann aber begleitend genutzt werden.
zum Beitrag
Wichtig: Arbeite in deinem Tempo. Bei starker Überforderung bitte therapeutische Unterstützung hinzuziehen.
1. Standortbestimmung – Wo stehen wir gerade?
1.1 Aktuelle Situation (bitte ankreuzen oder ergänzen)
☐ Häufige Zeitverluste
☐ Innere Stimmen / dialogische Gedanken
☐ Starke innere Konflikte
☐ Amnesiebarrieren zwischen Anteilen
☐ Gefühl von Chaos im Alltag
☐ Einzelne Anteile kommunizieren bereits
☐ Ko-Bewusstsein teilweise vorhanden
☐ Therapie vorhanden
☐ Keine Therapie
1.2 Wie stark ist unsere innere Kommunikation aktuell?
(0 = gar nicht, 10 = sehr gut)
Skala: 0 — 1 — 2 — 3 — 4 — 5 — 6 — 7 — 8 — 9 — 10
Aktueller Wert: _______
2. Beobachtungsprotokoll (Phase 1: Bewusstheit)
Zeitraum: 2–4 Wochen
Datum
Situation
Was ist passiert?
Wer war vermutlich vorne?
Gab es Zeitverlust?
Auslöser?
Reflexion nach 2–4 Wochen:
Gibt es wiederkehrende Muster?
Bestimmte Tageszeiten?
Bestimmte Personen oder Stressoren?
Tauchen bestimmte Anteile regelmäßig in bestimmten Situationen auf?
Notizen:
.................................................................................
.................................................................................
.................................................................................
................................................................................
3. Anteilsübersicht (Phase 2: Identifikation)
Für jeden bekannten oder vermuteten Anteil eine Seite ausfüllen.
Name oder Bezeichnung: ___________________________
Gefühltes Alter: _________________________________
Geschlecht (falls relevant): ______________________
Hauptemotionen: _________________________________
Typische Auslöser: _______________________________
Stärken dieses Anteils: __________________________
Ängste dieses Anteils: ___________________________
Aufgabe im System: ______________________________
Wie kommuniziert dieser Anteil?
☐ Gedanken
☐ Gefühle
☐ Körperempfindungen
☐ Schreiben
☐ Bilder
☐ Schweigen
4. Erste Kontaktaufnahme (Phase 3)
Innere Ansprache – schriftlich ausprobieren:
„Hallo. Ich weiß, dass jemand von euch da ist.
Ich möchte verstehen, wer ihr seid und was ihr braucht.
Niemand wird gezwungen. Ich höre zu.“
Antwort erhalten?
☐ Ja – wie? _______________________
☐ Nein – aber ich bleibe dran
5. Kommunikationsformen testen
Welche Form funktioniert am besten?
Methode Funktioniert gut Teilweise Gar nicht
Innerer Dialog ☐ ☐ ☐
Tagebuch ☐ ☐ ☐
Innere Welt ☐ ☐ ☐
Emotionen beobachten ☐ ☐ ☐
Körper-Signale ☐ ☐ ☐
Voice Memo ☐ ☐ ☐
6. Regelmäßige Check-ins (Phase 4)
Morgen-Check (5–10 Minuten)
Wer ist da?
Wie geht es uns heute?
Gibt es Sorgen?
Wer übernimmt wichtige Termine?
Notizen:
☐ Gedanken
☐ Gefühle
☐ Körperempfindungen
☐ Schreiben
☐ Bilder
☐ Schweigen
4. Erste Kontaktaufnahme (Phase 3)
Innere Ansprache – schriftlich ausprobieren:
„Hallo. Ich weiß, dass jemand von euch da ist.
Ich möchte verstehen, wer ihr seid und was ihr braucht.
Niemand wird gezwungen. Ich höre zu.“
Antwort erhalten?
☐ Ja – wie? _______________________
☐ Nein – aber ich bleibe dran
5. Kommunikationsformen testen
Welche Form funktioniert am besten?
Methode Funktioniert gut Teilweise Gar nicht
Innerer Dialog ☐ ☐ ☐
Tagebuch ☐ ☐ ☐
Innere Welt ☐ ☐ ☐
Emotionen beobachten ☐ ☐ ☐
Körper-Signale ☐ ☐ ☐
Voice Memo ☐ ☐ ☐
6. Regelmäßige Check-ins (Phase 4)
Morgen-Check (5–10 Minuten)
Wer ist da?
Wie geht es uns heute?
Gibt es Sorgen?
Wer übernimmt wichtige Termine?
Notizen:
......................................................
.....................................................
Abend-Check
Was lief gut?
Wer war beteiligt?
Gab es Konflikte?
Was brauchen wir morgen?
....................................................
Abend-Check
Was lief gut?
Wer war beteiligt?
Gab es Konflikte?
Was brauchen wir morgen?
....................................................
...................................................
7. Konfliktklärung (Phase 5)
Konflikt-Thema: ___________________________________
Anteil A möchte: ......................................................................
7. Konfliktklärung (Phase 5)
Konflikt-Thema: ___________________________________
Anteil A möchte: ......................................................................
Anteil B möchte: ......................................................................
Gemeinsame Basis (falls vorhanden):
.......................................................
Gemeinsame Basis (falls vorhanden):
.......................................................
......................................................
Möglicher Kompromiss:
.......................................................
Möglicher Kompromiss:
.......................................................
.......................................................
Sicherheitsfrage:
Ist jemand akut gefährdet?
☐ Ja → Sofort Unterstützung organisieren
☐ Nein → Weiter im Prozess
8. Ko-Bewusstsein fördern (Phase 6)
Übung: Beobachter einladen
Situation: _____________________________
„Wer möchte zuschauen, während ich das mache? Ihr müsst nichts tun.“
Nachbesprechung:
Hat jemand etwas mitbekommen?
Wurden Erinnerungen geteilt?
Wie fühlte sich das an?
Sicherheitsfrage:
Ist jemand akut gefährdet?
☐ Ja → Sofort Unterstützung organisieren
☐ Nein → Weiter im Prozess
8. Ko-Bewusstsein fördern (Phase 6)
Übung: Beobachter einladen
Situation: _____________________________
„Wer möchte zuschauen, während ich das mache? Ihr müsst nichts tun.“
Nachbesprechung:
Hat jemand etwas mitbekommen?
Wurden Erinnerungen geteilt?
Wie fühlte sich das an?
9. Krisenplan (wichtig!)
Warnzeichen für Eskalation:
Interne Helfer (Beschützer-Anteile):
Externe Kontakte:
Therapeut: __________________________
Krisendienst: _______________________
Notfallkontakt: _____________________
10. Fortschritts-Reflexion (alle 3 Monate)
Hat sich die Kommunikation verbessert?
Weniger Zeitverluste?
Weniger Chaos?
Mehr Ko-Bewusstsein?
Welche Methode hilft am meisten?
Neue Skalenbewertung (0–10): _______
Abschlussfrage
Wenn unser System gut zusammenarbeiten würde –
Wie würde unser Alltag aussehen?
Beschreibe einen idealen Tag:
Warnzeichen für Eskalation:
Interne Helfer (Beschützer-Anteile):
Externe Kontakte:
Therapeut: __________________________
Krisendienst: _______________________
Notfallkontakt: _____________________
10. Fortschritts-Reflexion (alle 3 Monate)
Hat sich die Kommunikation verbessert?
Weniger Zeitverluste?
Weniger Chaos?
Mehr Ko-Bewusstsein?
Welche Methode hilft am meisten?
Neue Skalenbewertung (0–10): _______
Abschlussfrage
Wenn unser System gut zusammenarbeiten würde –
Wie würde unser Alltag aussehen?
Beschreibe einen idealen Tag:
....................................................
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Hinweis: Dieses Arbeitsblatt ersetzt keine Therapie, kann aber begleitend genutzt werden.
Leitgedanken:
Jeder Anteil hatte eine Schutzfunktion.
Kommunikation ist kein Zwang, sondern ein Angebot.
Tempo bestimmt das System – nicht der Druck von außen.
Stabilität geht vor Trauma-Aufarbeitung.
Rückschritte sind Teil des Prozesses.