Arbeitsblatt: Der "innere Beobachter" bei DIS
Arbeitsblatt: Der "innere Beobachter" bei DIS
Hinweis: Dieses Arbeitsblatt dient der Selbstreflexion und der therapeutischen Begleitung. Es ist kein Test, keine Diagnosehilfe und kein Leistungsnachweis. Es gibt kein „richtig“ oder „falsch“. Dieses Arbeitsblatt dient dazu, den "inneren Beobachter" bewusst zu positionieren – nicht, ihn zu verdrängen.
Arbeite langsam. Pausiere, wenn nötig. Der innere Beobachter ist eingeladen – nicht verpflichtet – mitzuwirken.
1. Wie zeigt sich der innere Beobachter bei mir?
(Mehrfachnennungen möglich)
☐ sachlich
☐ kommentarlos
☐ analysierend
☐ distanziert
☐ sprachlich sehr klar
☐ emotionslos
☐ wachsam
☐ kontrollierend
☐ beruhigend
☐ verunsichernd
☐ anderes: __________________________
2. Woran merke ich, dass der innere Beobachter aktiv ist?
(z. B. Gedanken, Körperzustand, innere Haltung)
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3. In welchen Situationen meldet sich der innere Beobachter besonders häufig?
☐ bei Stress
☐ bei Konflikten
☐ in Therapiegesprächen
☐ bei Triggern
☐ in Beziehungen
☐ bei Überforderung
☐ fast ständig
☐ selten
☐ anderes: __________________________
4. Was tut der innere Beobachter dann konkret?
(z. B. beobachten, benennen, bremsen, erklären, kontrollieren)
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5. Wobei hilft mir der innere Beobachter?
☐ Überblick behalten
☐ Sicherheit herstellen
☐ Gefühle auf Abstand halten
☐ Situationen verstehen
☐ Therapie bewältigen
☐ Chaos ordnen
☐ anderes: __________________________
6. Wobei steht er mir im Weg?
☐ Gefühle zulassen
☐ Nähe erleben
☐ Bedürfnisse spüren
☐ Entscheidungen treffen
☐ spontan sein
☐ im Moment sein
☐ anderes: __________________________
7. Wie fühlt sich das an, wenn der innere Beobachter zu viel Raum einnimmt?
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8. In welchen Situationen ist der innere Beobachter ausdrücklich willkommen?
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9. In welchen Situationen darf er sich zurücknehmen?
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10. Was könnte ihm helfen, loszulassen?
(z. B. klare Absprachen, Zeitbegrenzung, Übergabe an andere Anteile)
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Innere Vereinbarung (optional)
„Lieber innerer Beobachter, deine Aufgabe ist es, zu bemerken und zu benennen. Du musst nicht alles kontrollieren. Wenn es sicher genug ist, darfst du einen Schritt zurücktreten.“
Meine eigene Formulierung:
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(z. B. klare Absprachen, Zeitbegrenzung, Übergabe an andere Anteile)
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Innere Vereinbarung (optional)
„Lieber innerer Beobachter, deine Aufgabe ist es, zu bemerken und zu benennen. Du musst nicht alles kontrollieren. Wenn es sicher genug ist, darfst du einen Schritt zurücktreten.“
Meine eigene Formulierung:
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Der innere Beobachter ist kein Problem, das gelöst werden muss.
Er ist ein Teil der inneren Architektur, entstanden aus Notwendigkeit.