Wie man im Alltag zwischen Damals und Heute umschalten kann

Für viele Menschen mit DIS verschwimmen Vergangenheit und Gegenwart. Alte Gefühle tauchen auf, als wären sie aktuell. Es hilft, bewusst zwischen Damals und Heute umzuschalten.


Praktische Übungen zum Umschalten
von der Vergangenheit in die Gegenwart


Heute-Datum laut sagen.

Das eigene Alter nennen.

Den aktuellen Wohnort beschreiben.

Farbe von Möbeln oder Wänden benennen.

Ein modernes Gerät anfassen (Handy, Laptop).

In den Spiegel schauen – erwachsenes Gesicht sehen.

Termin von morgen benennen.

Auf den Kalender zeigen: „Heute ist …“

Eine SMS oder Nachricht an eine Vertrauensperson schreiben.

Ein Foto aus dem Jetzt ansehen.

Den Raum mit allen Sinnen beschreiben: sehen, hören, riechen.

Die heutige Jahreszahl mehrmals wiederholen.

Einen aktuellen Gegenstand in die Hand nehmen (Zeitung, Tasse).

Zettel mit „Heute ist 2025“ an die Wand hängen.

Haustier oder Pflanze berühren – Gegenwart spüren.

Den heutigen Wochentag nennen.

Einen Blick auf die Uhr werfen, Uhrzeit aussprechen.

Inneres Team ansprechen: „Ihr seid sicher. Wir sind groß.“

Geräusch aus dem Heute bewusst hören (Radio, Verkehr).

Ein Fenster öffnen – frische Luft, heutiger Geruch.

Kleidung beschreiben, die man gerade trägt.

Hände oder Füße bewusst bewegen: „Das kann ich jetzt tun.“

Einen Satz schreiben: „Ich bin heute erwachsen.“

Einen Termin im Kalender markieren.

Nach einem Alltagsobjekt suchen, das es damals nicht gab.

Mit vertrauten Menschen telefonieren.

Eine Pflanze gießen – ein konkretes Heute-Handeln.

Anteile erinnern: „Damals ist vorbei. Heute ist jetzt.“

Ein Ritual der Gegenwart machen: PC hochfahren, Musik starten.

Kurz Zukunft denken: „In einer Stunde mache ich …“



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