Von der Härte zur Sanftheit (Teil 2) - Praktische Übungen, um die Sanftheit in dein Leben zu integrieren

Sanftheit zur inneren Haltung werden lassen


Ich entscheide mich bewusst für Freundlichkeit statt Härte.

Ich erlaube mir, Pausen zu machen, ohne Schuldgefühle.

Ich nehme Tempo aus meinem Alltag, Schritt für Schritt.

Ich sehe Verletzlichkeit als Teil meiner Menschlichkeit.

Ich erkenne an, dass Sanftheit eine Form von Stärke ist.

Ich verzichte auf innere Selbstabwertungen.

Ich übe Nachsicht, wenn ich etwas nicht sofort schaffe.

Ich halte Spannungen nicht fest, sondern atme sie aus.

Ich lade Ruhe ein, auch wenn es unruhig bleibt.

Ich erinnere mich: Sanftheit ist kein Luxus, sondern eine Notwendigkeit.


Sanftheit als Mantra


„Ich darf sanft sein.“

„Sanftheit bringt Ruhe in mein System.“

„Ich bin genug, so wie ich bin.“

„Sanftheit ist Stärke.“

„Ich darf Schritt für Schritt gehen.“

„Ich darf Fehler machen – sie zeigen meinen Weg.“

„Ich darf mir Zeit lassen.“

„Ich darf weich mit mir umgehen.“

„Ich darf mir Ruhe gönnen.“

„Ich darf mich freundlich halten.“


Sanftheit gegenüber den eigenen Anteilen


Jeden Anteil freundlich begrüßen: „Hallo, ich sehe dich.“

Zuhören, ohne zu drängen: „Erzähl, wenn du magst.“

Einem Anteil Zeit geben, statt ihn wegzuschieben.

Gefühle anerkennen: „Deine Angst darf da sein.“

Kleine Anteile beruhigen: „Ich halte dich fest.“

Schutzanteilen danken: „Danke, dass du uns schützt.“

Strenge Anteile sanft ansprechen: „Du musst nicht so hart sein.“

Einem Anteil einen sicheren inneren Ort zeigen.

Innere Geschenke machen: Decke, Kuscheltier, Licht.

Versichern: „Wir gehören zusammen. Niemand ist allein.“


Sanftheit gegenüber mir selbst


Mich morgens freundlich begrüßen: „Guten Morgen, ich bin da.“

Den Tag mit ruhigen Atemzügen beginnen.

Weiche Kleidung und Wärme suchen.

Essen und Trinken als Fürsorge verstehen.

Meinen Körper berühren: Hand aufs Herz, Arme um mich.

Fehler liebevoll betrachten: „Das war ein Versuch.“

Grenzen respektieren und rechtzeitig Pause machen.

Nicht vergleichen – mein Tempo ist gut.

Am Abend sagen: „Ich habe heute genug getan.“

Jeden Tag einen Moment bewusst nur für mich nehmen.


Sanftheit gegenüber anderen Menschen


Sanft sprechen, auch beim „Nein“.

Zuhören, ohne zu urteilen.

Geduldig sein, wenn andere langsamer sind.

Auf Aggression nicht mit Aggression reagieren.

Mitfühlend sein, auch in kleinen Gesten.

Kritik sanft und klar formulieren.

Jemandem ein freundliches Wort schenken.

Anderen Raum lassen, statt sie zu überfahren.

Grenzen ruhig und klar ausdrücken.

Sanftheit vorleben – ohne Druck, einfach durch Sein.

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