Arbeitsblatt: "Zeitverlust auf drei Ebenen verstehen und bearbeiten"
Arbeitsblatt: "Zeitverlust auf drei Ebenen verstehen und bearbeiten"
Bei einer Dissoziativen Identitätsstruktur (DIS) kann das Gefühl für Zeit auf unterschiedliche Weise zerfallen. Manche Stunden im Heute verschwinden, Anteile bleiben in der Vergangenheit, oder das gesamte Zeitempfinden wirkt brüchig. Dieses Arbeitsblatt hilft dir, die drei Ebenen zu unterscheiden und passende Strategien zu entwickeln.
1. Zeitverlust im Heute
Erklärung:
Wann habe ich zuletzt Zeit verloren? __________________________
Woran habe ich gemerkt, dass mir Stunden fehlen? __________________________
Welche Gefühle tauchen dabei auf (z. B. Scham, Angst, Ärger)? __________________________
Übungen:
Datum, Uhrzeit und Ort bewusst laut sagen: „Heute ist ______, es ist ______ Uhr, ich bin in ______.“
Abends drei Stichpunkte aufschreiben: „Das habe ich heute erlebt: 1) ____, 2) ____, 3) ____.“
Erinnerungshilfen nutzen: Fotos, Kalender, Handy-Apps.
2. Zeitverlust in der Vergangenheit
Erklärung:
Welche Situationen lösen bei mir das Gefühl aus, wieder „damals“ zu sein? _____________________
4. Mein persönlicher Zeitanker
„Wenn ich Zeit verliere oder sie durcheinander gerät, hilft mir dieser Satz:
________________________________________________________“
Bei einer Dissoziativen Identitätsstruktur (DIS) kann das Gefühl für Zeit auf unterschiedliche Weise zerfallen. Manche Stunden im Heute verschwinden, Anteile bleiben in der Vergangenheit, oder das gesamte Zeitempfinden wirkt brüchig. Dieses Arbeitsblatt hilft dir, die drei Ebenen zu unterscheiden und passende Strategien zu entwickeln.
1. Zeitverlust im Heute
Erklärung:
- Stunden oder ganze Tage fehlen.
- Handlungen wurden ausgeführt, aber niemand erinnert sich daran.
- Es wirkt wie eine Lücke oder ein schwarzes Loch.
Wann habe ich zuletzt Zeit verloren? __________________________
Woran habe ich gemerkt, dass mir Stunden fehlen? __________________________
Welche Gefühle tauchen dabei auf (z. B. Scham, Angst, Ärger)? __________________________
Übungen:
Datum, Uhrzeit und Ort bewusst laut sagen: „Heute ist ______, es ist ______ Uhr, ich bin in ______.“
Abends drei Stichpunkte aufschreiben: „Das habe ich heute erlebt: 1) ____, 2) ____, 3) ____.“
Erinnerungshilfen nutzen: Fotos, Kalender, Handy-Apps.
2. Zeitverlust in der Vergangenheit
Erklärung:
- Anteile fühlen sich so, als wären sie noch „damals“.
- Kindliche Anteile erleben die Gegenwart wie früher.
- Schutzanteile reagieren, als ob Gefahr immer noch real ist.
Welche Situationen lösen bei mir das Gefühl aus, wieder „damals“ zu sein? _____________________
Welche Anteile tauchen dabei besonders oft auf? __________________________
Was brauche ich, um ihnen klarzumachen, dass wir heute leben? __________________________
Übungen:
Was brauche ich, um ihnen klarzumachen, dass wir heute leben? __________________________
Übungen:
Mit einem Anteil sprechen:
„Es ist heute das Jahr 2025. Ich bin erwachsen und du bist sicher bei mir.“
Symbole nutzen:
„Es ist heute das Jahr 2025. Ich bin erwachsen und du bist sicher bei mir.“
Symbole nutzen:
Heute = Sonne ☀️
Damals = alter Schlüssel 🗝️
(eigene Symbole hier notieren: ____________)
Einen Gegenwartsanker einsetzen:
Damals = alter Schlüssel 🗝️
(eigene Symbole hier notieren: ____________)
Einen Gegenwartsanker einsetzen:
Fenster öffnen, Geräusch der Umgebung bewusst hören, aktuelle Jahreszeit benennen.
3. Grundsätzlicher Bruch im Zeitempfinden
Erklärung:
Fühlt sich Zeit für mich eher schnell, langsam oder chaotisch an? __________________________
Gibt es bestimmte Ereignisse, die ich kaum zeitlich einordnen kann? __________________________
Wie gehe ich damit um, wenn andere Menschen mich nach „wann“ fragen? ___________________
Übungen:
Einen Zeitstrahl zeichnen: wichtige Ereignisse in Reihenfolge markieren.
Ein Tagebuch führen, um den roten Faden des Lebens zu stärken.
Mit einem klaren Satz im Heute verankern: „Heute ist [Datum], ich bin [Alter], und das ist meine Gegenwart.“
3. Grundsätzlicher Bruch im Zeitempfinden
Erklärung:
- Zeit wirkt fragmentiert: gestern wie vor 10 Jahren, ein Jahr wie ein Tag.
- Erinnerungen erscheinen durcheinander, ohne Reihenfolge.
- Das Gefühl für Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft ist unscharf.
Fühlt sich Zeit für mich eher schnell, langsam oder chaotisch an? __________________________
Gibt es bestimmte Ereignisse, die ich kaum zeitlich einordnen kann? __________________________
Wie gehe ich damit um, wenn andere Menschen mich nach „wann“ fragen? ___________________
Übungen:
Einen Zeitstrahl zeichnen: wichtige Ereignisse in Reihenfolge markieren.
Ein Tagebuch führen, um den roten Faden des Lebens zu stärken.
Mit einem klaren Satz im Heute verankern: „Heute ist [Datum], ich bin [Alter], und das ist meine Gegenwart.“
4. Mein persönlicher Zeitanker
„Wenn ich Zeit verliere oder sie durcheinander gerät, hilft mir dieser Satz:
________________________________________________________“