Arbeitsblatt "Wahrnehmungsverzerrung prüfen"
Arbeitsblatt: "Wahrnehmungsverzerrung prüfen
Schreibe eine belastende Situation auf. Trage ein, wie sie sich angefühlt hat, welche alte Botschaft dabei hochkam und was die objektiven Fakten sind. Entwickle anschließend eine neue Sichtweise oder einen Heilsatz, der dich stärker ins Heute bringt.
| Situation im Heute | Gefühl | Alte Botschaft / Damals | Objektive Fakten | Neue Sicht / Heilsatz |
|---|---|---|---|---|
| Nachricht bleibt unbeantwortet | Angst, Verlassenheit | „Ich bin egal.“ | Person hatte Termin, Handy war stummgeschaltet. | „Ich bin wichtig – Schweigen heißt nicht, dass ich wertlos bin.“ |
| Blick aufs Handy im Gespräch | Wut, Trauer | „Niemand hört mir zu.“ | Handy vibrierte, Ablenkung war kurz. | „Meine Stimme zählt – Ablenkung ist kein Urteil über meinen Wert.“ |
| Themenwechsel nach meinem Satz | Scham, Rückzug | „Meine Gefühle stören.“ | Gespräch war unter Zeitdruck. | „Meine Gefühle sind erlaubt – auch wenn andere gerade anders reagieren.“ |
| Nicht drangenommen in einer Gruppe | Hilflosigkeit | „Ich bin unsichtbar.“ | Viele wollten reden, Moderator wählte zufällig. | „Ich darf mich zeigen – unsichtbar bin ich nicht.“ |
| Partner zieht sich zurück | Panik, Leere | „Ich werde verlassen.“ | Rückzug kann Erschöpfung oder eigenes Bedürfnis sein. | „Ich bleibe bestehen – auch wenn er Distanz braucht.“ |
Vertiefung:
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Ergänze die Tabelle mit drei bis fünf eigenen Beispielen.
Lies dir die neue Sichtweise laut vor – am besten mehrmals.
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Achte auf deinen Körper: Wird es ruhiger, oder spürst du Widerstand? Beides ist Teil des Prozesses.