Arbeitsblatt: "Verlassenheitstrauma verstehen und heilen"
Arbeitsblatt: "Verlassenheitstrauma verstehen und heilen"
Anleitung:
Dieses Blatt unterstützt dich dabei, Momente von Verlassenheit zu erkennen und sie im Heute zu unterscheiden. Schreibe deine eigenen Situationen und heilsamen Schritte hinein.
1. Alte Botschaften erkennen
Welche Sätze tauchen auf, wenn ich mich verlassen fühle?
Beispiele: „Ich bin allein.“ / „Niemand kommt.“ / „Ich bin unwichtig.“
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Meine persönlichen alten Botschaften:
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2. Trigger im Heute
Welche Situationen lösen das Gefühl von Verlassenheit aus?
(Beispiele: verspätete Nachricht, Partner zieht sich zurück, allein in der Wohnung)
Meine häufigsten Trigger:
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3. Körperreaktionen beobachten
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Wo spüre ich die Verlassenheit im Körper?
☐ Herzrasen
☐ Enge in der Brust
☐ Zittern
☐ Erstarrung
☐ Leere
Andere: ______________________________________________________
4. Realitätsprüfung
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Damals: Ich war klein, hilflos, angewiesen.
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Heute: Ich bin ______ Jahre alt, habe Wohnung / Kontakte / Möglichkeiten.
Mein Satz zur Erinnerung:
„Heute bin ich erwachsen und habe Möglichkeiten, die ich damals nicht hatte.“
5. Heilsätze
Wähle 1–2 Sätze, die du dir in Trigger-Momenten laut sagen kannst:
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„Ich bin heute nicht allein.“
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„Jemand kann für mich da sein.“
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„Ich darf Nähe suchen.“
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„Ich habe Halt – innen und außen.“
Mein persönlicher Heilsatz:
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6. Praktische Übungen
☐ Einen Gegenstand berühren, der Verbindung symbolisiert (Stein, Stofftier, Armband).
☐ Einen kurzen Kontakt aufnehmen (Nachricht, Telefonat).
☐ Mir selbst oder einem inneren Kind sagen: „Ich bleibe bei dir.“
☐ Ein Ritual nutzen (z. B. Kerze anzünden, Tee trinken, feste Abendroutine).
Welche Übung hilft mir am meisten?
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7. Neue Erfahrungen sammeln
Kleine Schritte, die Verlässlichkeit spürbar machen:
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Tipp: Bewahre dieses Arbeitsblatt in deiner Schatzkiste auf. Ergänze es regelmäßig, um deine Fortschritte zu sehen und deine inneren Kinder an neue Erfahrungen von Nähe und Verlässlichkeit zu erinnern.