Arbeitsblatt: Sicherer Ort im Außen

1. Wozu dient ein sicherer Ort im Außen?

Ein sicherer Ort im Außen ist ein Platz, an dem du dich geschützt, geborgen und stabil fühlst. Er ist ein Rückzugsort im realen Leben, wenn das innere Erleben chaotisch, überwältigend oder bedrohlich wirkt.

  • Dieser Ort ist kein Luxus, sondern ein Werkzeug zur Selbstregulation:
  • Er gibt deinem Nervensystem die Botschaft: „Hier bin ich sicher.“
  • Er kann Flashbacks oder Dissoziation mildern.

Er erinnert dich daran: Heute ist anders als Damals.


2. Mein sicherer Ort – Beschreibung

Wo ist mein sicherer Ort?

Wie sieht er aus? (Farben, Formen, Details)

Welche Geräusche höre ich dort?

Welche Gerüche gibt es dort?

Welche Dinge kann ich dort berühren/spüren?


3. Warum fühlt es sich dort sicher an?

(Beispiele: keine fremden Menschen, vertraute Umgebung, Natur, Ordnung, Kontrolle, gute Erinnerungen)


4. Zugang zu meinem sicheren Ort

Wann kann ich dorthin gehen?

Wie komme ich dorthin?

Wie lange darf ich bleiben?


5. Wenn ich nicht hingehen kann

Manchmal ist es nicht möglich, sofort an diesen Ort zu gehen.

Schreibe dir 2–3 Alternativen auf, die ähnliche Sicherheit vermitteln:


6. Innere Kommunikation

Welcher Anteil profitiert besonders von diesem Ort?

Welcher Anteil fühlt sich dort vielleicht unwohl?

Was kann das Erwachsenen-Ich den Anteilen sagen?

Beispiel: „Dieser Platz gehört uns heute. Niemand tut uns hier etwas.“


7. Verstärkung & Erinnerung

  • Gegenstand vom sicheren Ort mitnehmen (z. B. Stein, Foto, Duft).
  • Symbol in der Wohnung sichtbar machen (z. B. Bild vom Ort).
  • Ritual entwickeln: „Immer wenn ich dorthin gehe, atme ich tief durch und sage mir: ‚Heute bin ich sicher.‘“


8. Reflexion

Wie habe ich mich an meinem sicheren Ort gefühlt?

Was verändert sich in meinem Körper, wenn ich dort bin?

Wie lange wirkt das Gefühl von Sicherheit nach?



Ein sicherer Ort im Außen ist mehr als nur ein Platz.
Er ist eine Brücke ins Heute, eine Erinnerung, dass Sicherheit möglich ist
– draußen, real, greifbar.

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