Arbeitsblatt: "Innere Grenzen spüren und erkennen"
Grenzen sind unsichtbare Linien, die dich schützen – vor Überforderung, Übergriffigkeit und innerem Chaos. Viele Menschen mit DIS haben gelernt, ihre Grenzen zu übergehen oder gar nicht mehr zu spüren. Dieses Arbeitsblatt hilft dir, deine Stoppsignale bewusst wahrzunehmen und Wege zu finden, sie ernst zu nehmen und zu kommunizieren.
1) Meine persönlichen Warnsignale
So merke ich, dass eine Grenze erreicht ist:
☐ Herzklopfen / innere Unruhe
☐ Druck im Körper
☐ Gereiztheit / Wut
☐ Dissoziation / Nebel
☐ Erschöpfung / Leere
☐ anderes: ____________________________
2) Typische Situationen, in denen meine Grenzen übergangen werden
In Beziehungen: ______________________________________
In der Familie: _______________________________________
Im Alltag (Arbeit, Schule, Termine): _____________________
Mit mir selbst: _______________________________________
3) Innere Anteile & ihre Grenzen
Kind-Anteil: „Das ist mir zu viel …“ _________________
Schutz-Anteil: „Ich will sofort Stopp sagen bei …“ ____
Kritiker: „Ich erwarte, dass …“ _____________________
Erwachsenen-Ich: „Ich achte darauf, dass …“ _________
4) Meine Rechte (zur Erinnerung)
Ich darf NEIN sagen.
Ich muss nicht alles erklären.
Ich darf mich zurückziehen.
Ich darf Schutz suchen.
Ich darf Hilfe annehmen.
Ich darf mich verändern.
5) Ausdruck von Grenzen üben
Körperlich (nonverbal): _____________________________
(z. B. eine Hand hochhalten, Abstand nehmen)
Verbale Stopp-Sätze:
„Das ist mir gerade zu viel.“
„Ich brauche eine Pause.“
„Bitte hör auf.“
„Nein.“
Eigene Formulierungen:
_________________________________________________
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6) Sicherheit im Außen
Wer respektiert meine Grenzen zuverlässig?
Wo fühle ich mich sicher, wenn ich Grenzen setze?
7) Nachsorge
Wie geht es mir nach dem Aufschreiben? (0–10): ____
Welche Grenze möchte ich als Nächstes bewusst üben?
6) Sicherheit im Außen
Wer respektiert meine Grenzen zuverlässig?
Wo fühle ich mich sicher, wenn ich Grenzen setze?
7) Nachsorge
Wie geht es mir nach dem Aufschreiben? (0–10): ____
Welche Grenze möchte ich als Nächstes bewusst üben?
Deine Grenzen sind kein Hindernis, sondern Wegweiser
– sie zeigen dir, wo dein sicheres Terrain beginnt.