Anteile sichtbar machen mit Symbolen und Figuren
Nicht jeder Anteil kann oder will gleich in Worten sprechen. Manche drücken sich lieber über Bilder, Symbole oder Gegenstände aus. Eine gute Möglichkeit, das innere System sichtbarer zu machen, ist deshalb die symbolische Darstellung: Anteile werden durch Figuren, Steine, Bilder oder Farben repräsentiert.
Warum Symbole helfen
Greifbarkeit
Abstrakte innere Erfahrungen werden konkret und sichtbar.
Distanz
Es entsteht ein kleiner Abstand zwischen „mir“ und dem Anteil – das erleichtert den Umgang.
Kommunikation
Anteile können über ihre Symbole miteinander „in Kontakt treten“.
Sicherheit
Symbole lassen sich verschieben oder wegstellen – niemand wird gezwungen, zu nah zu kommen.
Kreativität
Gerade nicht-sprachliche Anteile finden hier eine Möglichkeit, sich auszudrücken.
Achte darauf, wer wo steht: nah, fern, hintereinander, nebeneinander.
Beobachte, welche Anteile Nähe suchen, welche Distanz brauchen, welche abseits stehen.
Mache bei Bedarf ein Foto oder eine Skizze, um die Aufstellung später nachvollziehen zu können.
Ein großer Stein mit scharfen Kanten steht für den Schutzanteil.
Ein bunter Pinsel symbolisiert den kreativen Anteil.
Ein Notizblock mit Kugelschreiber repräsentiert den Alltagsanteil.
Wenn der Stein sehr nah am Kind steht, merkt man: Der Schutzanteil blockiert vielleicht. Wenn der Pinsel weit abseits liegt, bedeutet das: Der kreative Anteil ist isoliert.
Symbole und Figuren sind ein einfacher, kreativer Weg, Anteile sichtbar und begreifbar zu machen. Sie bringen innere Strukturen ins Außen, erleichtern das Verstehen und schaffen Möglichkeiten, mit Abständen und Beziehungen zu experimentieren.
Möglichkeiten der symbolischen Darstellung
Figuren
Playmobil, Schleichtiere oder Holzfiguren – jede Figur steht für einen Anteil. Größe, Haltung oder Kleidung können Hinweise auf Alter, Stimmung oder Funktion geben.Steine und Naturmaterialien
Ein glatter Stein für einen ruhigen Anteil, ein spitzer für einen wachsamen Schutzanteil, ein glitzernder Kristall für einen kreativen Teil.Farben und Symbole
Ein Anteil kann sich eine Lieblingsfarbe aussuchen oder ein Symbol wie ein Herz, ein Blitz oder eine Blume. Diese lassen sich auf Karten oder Zettel malen.Gegenstände aus dem Alltag
Ein Schlüssel als Schutzanteil, ein Kuscheltier für ein Kind, ein Stift für den Alltagsmanager.Collagen oder Bilder
Zeitschriftenausschnitte, Sticker oder selbst gemalte Bilder können Anteile darstellen – einzeln oder in Gruppen.Praktische Umsetzung
Lege die Symbole oder Figuren auf einen Tisch oder den Boden.Achte darauf, wer wo steht: nah, fern, hintereinander, nebeneinander.
Beobachte, welche Anteile Nähe suchen, welche Distanz brauchen, welche abseits stehen.
Mache bei Bedarf ein Foto oder eine Skizze, um die Aufstellung später nachvollziehen zu können.
Beispiel
Eine kleine Playmobil-Figur mit Schulranzen steht für einen Kinderanteil.Ein großer Stein mit scharfen Kanten steht für den Schutzanteil.
Ein bunter Pinsel symbolisiert den kreativen Anteil.
Ein Notizblock mit Kugelschreiber repräsentiert den Alltagsanteil.
Wenn der Stein sehr nah am Kind steht, merkt man: Der Schutzanteil blockiert vielleicht. Wenn der Pinsel weit abseits liegt, bedeutet das: Der kreative Anteil ist isoliert.
Symbole und Figuren sind ein einfacher, kreativer Weg, Anteile sichtbar und begreifbar zu machen. Sie bringen innere Strukturen ins Außen, erleichtern das Verstehen und schaffen Möglichkeiten, mit Abständen und Beziehungen zu experimentieren.