50 Dinge, die du im "Hier und Heute" loslassen darfst

Belastende Gefühle und Überzeugungen


Die Schuld für das, was andere dir angetan haben – die Verantwortung liegt allein bei den Tätern.

Die Scham, die dir aufgelegt wurde – sie war ein Werkzeug, um dich klein zu halten.

Das Gefühl, falsch zu sein – du bist nicht falsch, sondern verletzt.

Das Gefühl, zu viel zu sein – deine Intensität zeigt Lebendigkeit.

Das Gefühl, zu wenig zu sein – du bist vollständig, auch wenn du dich zersplittert fühlst.

Die Überzeugung, „kaputt“ zu sein – du bist nicht kaputt, sondern komplex.

Das Misstrauen dir selbst gegenüber – deine Wahrnehmung ist gültig.

Den Gedanken, dass niemand dich verstehen kann – es gibt Menschen, die deine Erfahrungen ernst nehmen.

Die Angst, deine Anteile zu zeigen – sie sind Schutz und Teil deiner Geschichte.

Das Gefühl, nicht liebenswert zu sein – du bist von Grund auf liebenswert.


Überlebensstrategien von früher


Zwangshandlungen, die dir früher Sicherheit gaben – heute kannst du neue Wege der Beruhigung finden.

Permanentes Schweigen, um dich zu schützen – deine Stimme darf jetzt gehört werden.

Überanpassung, um Konflikte zu vermeiden – du darfst deinen eigenen Weg gehen.

Immer stark sein zu müssen – auch Zerbrechlichkeit ist menschlich.

Dich ständig entschuldigen zu müssen – du darfst einfach da sein, ohne Erklärung.

Das Weglächeln deiner wahren Gefühle – Ehrlichkeit ist wertvoller als Fassade.

Dich klein machen, um keine Angriffsfläche zu bieten – du darfst deinen Platz einnehmen.

Alles allein regeln zu müssen – Unterstützung annehmen ist erlaubt.

Dich immer hinter anderen zurückzustellen – deine Bedürfnisse sind gleichwertig.

Deine wahren Bedürfnisse zu verleugnen – du darfst spüren und benennen, was du brauchst.


Alte Ängste


Die Angst vor Nähe – Nähe kann heute sicher sein.

Die Angst vor Distanz – allein sein bedeutet nicht verlassen sein.

Die Angst, verlassen zu werden – du kannst tragfähige Bindungen entwickeln.

Die Angst, überwältigt zu werden – du hast heute mehr Schutzmöglichkeiten.

Die Angst vor Erinnerungen – Vergangenheit darf Vergangenheit bleiben.

Die Angst vor deinem eigenen Körper – er gehört dir und darf ein sicherer Ort werden.

Die Angst, Fehler zu machen – Fehler sind Lernschritte, keine Katastrophen.

Die Angst, deine Meinung zu sagen – deine Stimme hat Gewicht.

Die Angst, Grenzen zu setzen – Grenzen schützen dich und deine Energie.

Die Angst, Hilfe in Anspruch zu nehmen – Unterstützung stärkt, sie macht dich nicht schwach.


Loyalitäten und Pflichten


Loyalität gegenüber Tätern – du schuldest ihnen nichts.

Die Pflicht, Geheimnisse zu bewahren – Schweigen schützt heute niemanden mehr.

Die Pflicht, immer zu funktionieren – du darfst innehalten.

Die Pflicht, alle Erwartungen zu erfüllen – du bist kein Werkzeug anderer.

Die Pflicht, perfekt zu sein – Perfektion ist eine Illusion.

Die Pflicht, dich selbst kleinzuhalten – du darfst wachsen.

Die Pflicht, ständig produktiv zu sein – dein Wert hängt nicht von Leistung ab.

Die Pflicht, anderen immer zu gefallen – du darfst unbequem sein.

Die Pflicht, immer höflich zu sein, auch wenn es dir schadet – deine Sicherheit hat Vorrang.

Die Pflicht, keine Schwäche zu zeigen – Verletzlichkeit schafft Nähe.


Innere Konflikte und Muster


Den Krieg zwischen Anteilen – Kooperation ist möglich.

Die Abwertung deiner verletzten Anteile – sie verdienen Mitgefühl.

Das Abspalten deiner Gefühle als einzige Lösung – Gefühle dürfen heute integriert werden.

Die dauernde Überwachung im Inneren („Wer ist vorne?“) – Vertrauen ins System kann wachsen.

Die ständige Selbstkritik – Selbstfreundlichkeit ist erlaubt.

Die innere Stimme, die sagt: „Du bist schuld.“ – sie stammt aus der Vergangenheit, nicht aus der Gegenwart.

Die Stimme, die sagt: „Du darfst nicht glücklich sein.“ – Glück ist kein Verrat.

Den Zwang, dich ständig rechtfertigen zu müssen – deine Existenz reicht als Grund.

Den Glauben, dass Heilung „nicht für dich gedacht ist“ – Heilung ist auch für dich möglich.

Die Vorstellung, dass du nie frei sein darfst – Freiheit ist ein Recht, kein Luxus.

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