Arbeitsblatt für Partner "Emotionale Gespräche mit einem DIS-System"
1. Eigene Wahrnehmung klären
Denken Sie an ein emotionales Gespräch, das für Sie schwierig war.
Worum ging es?
....................................................................................
Wie haben Sie die Reaktion Ihres Gegenübers erlebt?
☐ distanziert
☐ abwesend
☐ widersprüchlich
☐ überfordert
☐ ablehnend
☐ sachlich, aber wenig emotional
☐ anderes: .............................................................
Was hat das in Ihnen ausgelöst?
.....................................................................................
.....................................................................................
2. Überforderung erkennen
Mögliche Anzeichen für Überlastung bei Ihrem Gegenüber:
☐ monotone oder sehr leise Stimme
☐ leerer Blick
☐ verlangsamte oder abgehackte Sprache
☐ häufiges „Ich weiß nicht“
☐ Themenwechsel
☐ plötzliche Müdigkeit
☐ Rückzug oder Gesprächsabbruch
Welche dieser Signale haben Sie beobachtet?
.....................................................................................
3. Eigene Bedürfnisse prüfen
Was war Ihr zentrales Anliegen in diesem Gespräch?
☐ Klärung
☐ Bestätigung
☐ Nähe
☐ Verbindlichkeit
☐ Kritik äußern
☐ Sicherheit
☐ anderes: .............................................................
Konnte dieses Bedürfnis im Gespräch teilweise erfüllt werden?
☐ ja
☐ nein
☐ unklar
Falls nein:
Was hätte Ihnen geholfen?
.....................................................................................
4. Timing und Rahmenbedingungen reflektieren
War das Gespräch…
☐ spontan
☐ angekündigt
☐ in einer Stresssituation
☐ spät am Abend
☐ nach einem langen Arbeitstag
☐ während eines Konflikts
Wäre ein anderer Rahmen hilfreicher gewesen?
.....................................................................................
5. Gespräch strukturieren
Mögliche unterstützende Maßnahmen:
☐ Gespräch zeitlich begrenzen (z. B. 20–30 Minuten)
☐ Thema vorher ankündigen
☐ konkrete Fragestellung formulieren
☐ Pausen einplanen
☐ Rückkehr nach Pause verbindlich klären
☐ Gespräch nicht bei hoher Erschöpfung führen
Denken Sie an ein emotionales Gespräch, das für Sie schwierig war.
Worum ging es?
....................................................................................
Wie haben Sie die Reaktion Ihres Gegenübers erlebt?
☐ distanziert
☐ abwesend
☐ widersprüchlich
☐ überfordert
☐ ablehnend
☐ sachlich, aber wenig emotional
☐ anderes: .............................................................
Was hat das in Ihnen ausgelöst?
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2. Überforderung erkennen
Mögliche Anzeichen für Überlastung bei Ihrem Gegenüber:
☐ monotone oder sehr leise Stimme
☐ leerer Blick
☐ verlangsamte oder abgehackte Sprache
☐ häufiges „Ich weiß nicht“
☐ Themenwechsel
☐ plötzliche Müdigkeit
☐ Rückzug oder Gesprächsabbruch
Welche dieser Signale haben Sie beobachtet?
.....................................................................................
3. Eigene Bedürfnisse prüfen
Was war Ihr zentrales Anliegen in diesem Gespräch?
☐ Klärung
☐ Bestätigung
☐ Nähe
☐ Verbindlichkeit
☐ Kritik äußern
☐ Sicherheit
☐ anderes: .............................................................
Konnte dieses Bedürfnis im Gespräch teilweise erfüllt werden?
☐ ja
☐ nein
☐ unklar
Falls nein:
Was hätte Ihnen geholfen?
.....................................................................................
4. Timing und Rahmenbedingungen reflektieren
War das Gespräch…
☐ spontan
☐ angekündigt
☐ in einer Stresssituation
☐ spät am Abend
☐ nach einem langen Arbeitstag
☐ während eines Konflikts
Wäre ein anderer Rahmen hilfreicher gewesen?
.....................................................................................
5. Gespräch strukturieren
Mögliche unterstützende Maßnahmen:
☐ Gespräch zeitlich begrenzen (z. B. 20–30 Minuten)
☐ Thema vorher ankündigen
☐ konkrete Fragestellung formulieren
☐ Pausen einplanen
☐ Rückkehr nach Pause verbindlich klären
☐ Gespräch nicht bei hoher Erschöpfung führen
Welche Struktur möchten Sie künftig ausprobieren?
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6. Aktivierung auf beiden Seiten berücksichtigen
Emotionale Gespräche können beide Nervensysteme aktivieren.
Eigene Aktivierung (0–10): ..........
Eingeschätzte Aktivierung des Gegenübers (0–10): ..........
War Regulation möglich, bevor weitergesprochen wurde?
☐ ja
☐ nein
7. Missverständnisse vermeiden
Welche Reaktionen Ihres Gegenübers interpretieren Sie häufig als Ablehnung?
.....................................................................................
Welche alternativen Erklärungen könnten möglich sein (z. B. Überlastung, Dissoziation)?
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6. Aktivierung auf beiden Seiten berücksichtigen
Emotionale Gespräche können beide Nervensysteme aktivieren.
Eigene Aktivierung (0–10): ..........
Eingeschätzte Aktivierung des Gegenübers (0–10): ..........
War Regulation möglich, bevor weitergesprochen wurde?
☐ ja
☐ nein
7. Missverständnisse vermeiden
Welche Reaktionen Ihres Gegenübers interpretieren Sie häufig als Ablehnung?
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Welche alternativen Erklärungen könnten möglich sein (z. B. Überlastung, Dissoziation)?
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8. Eigene Grenzen definieren
Geduld ist wichtig, ersetzt aber keine Grenzen.
Was ist für Sie langfristig nicht tragbar?
.....................................................................................
Welche Form von Verbindlichkeit benötigen Sie?
.....................................................................................
9. Konkrete Vereinbarung für das nächste Gespräch
Thema:
.....................................................................................
Zeitpunkt:
.....................................................................................
Maximale Dauer:
.....................................................................................
Pausensignal:
.....................................................................................
Nachregulation (für beide):
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8. Eigene Grenzen definieren
Geduld ist wichtig, ersetzt aber keine Grenzen.
Was ist für Sie langfristig nicht tragbar?
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Welche Form von Verbindlichkeit benötigen Sie?
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9. Konkrete Vereinbarung für das nächste Gespräch
Thema:
.....................................................................................
Zeitpunkt:
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Maximale Dauer:
.....................................................................................
Pausensignal:
.....................................................................................
Nachregulation (für beide):
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Emotionale Gesprächsschwierigkeiten bei DIS sind häufig Ausdruck neurobiologischer Überlastung. Gleichzeitig sind die Bedürfnisse von Partnern real und legitim. Klare Struktur, transparente Kommunikation über Überforderung und realistische Belastungseinschätzung auf beiden Seiten können helfen, Missverständnisse zu reduzieren.